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Bremm, Klaus-Jürgen:
Von der Chaussee zur Schiene –
Militärstrategie und Eisenbahnen in Preußen von 1833
bis zum Feldzug nach Königgrätz 1866
Im
2. Teil befaßt sich der Autor mit dem Zeitraum nach 1850, als
Preußen sich auf der Grundlage seiner Erfahrungen aus der
Revolutionszeit mit dem zielstrebigen Aufbau eines
militärischen Eisenbahnwesens begann. Hier gab der Ausbruch
des Krimkrieges im Jahre 1854 die Initialzündung. So konnte
der preußische Generalstab bald danach vier wichtige
Eisenbahnstrecken als militärische Operationslinien zu
deklarieren, auf denen die Armee die im Kriegsfall besonders bedrohten
Provinzen der Monarchie mit ihren zentralen Korps verstärken
konnte.

Ab
1859 begann der preußische Generalstab, seine
Aufmarschbewegungen auf der Grundlage von Eisenbahnfahrplänen
zu entwerfen. Militärische Operationen konnten nun
präziser geplant und erheblich schneller ausgeführt
werden. Sämtliche militärischen Abläufe
mußten sich nun ihrerseits zunehmend an den technischen
Gegebenheiten und den Fahrplänen der Eisenbahnen orientieren.
(Die Karte zeigt das Preußische und Süddeutsche Eisenbahnnetz von 1866.)
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