Die Entwicklung der Gesellschaft
seit ihrer Gründung
Die
Deutsche Gesellschaft für Heereskunde e.V. wurde am 1.
Dezember 1898 im Berliner Künstlerhaus in der
Bellevuestraße gegründet. Zu ihren frühen
Mitgliedern gehörten namhafte Heeres- und Uniformkundler sowie
Militärhistoriker von internationalem Ruf.
In
der am 16. März 1899 beschlossenen Satzung wurden im
§ 1 Zweck und Ziele der Gesellschaft festgelegt: "Die ...
Gesellschaft für Heereskunde hat zum Gegenstand ihrer
Tätigkeit: die Pflege des Interesses für die
geschichtliche und kulturgeschichtliche Entwicklung der Heere in Bezug
auf Formation, Bekleidung, Ausrüstung, Bewaffnung und
Verwaltung.
Die
Gesellschaft sucht ihren Zweck durch Gedankenaustausch und
Vorträge in regelmäßigen
Zusammenkünften ihrer Mitglieder, sowie Herausgabe einer
Zeitschrift zu erreichen."
Diese erste Satzung hat in ihrem Sinngehalt heute noch unverändert ihre Gültigkeit.
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Zunächst auf den Raum Berlin begrenzt, erfuhr die Gesellschaft
nach dem Ersten Weltkrieg einen tiefgreifenden Strukturwandel und die
Ausdehnung auf das damalige Reichsgebiet. Sie fand auch immer mehr
Freunde im Ausland. 1945 kam zunächst das "Aus" für
die Gesellschaft, die sich in den vorangegangenen Jahren ihre
Unabhängigkeit als wissenschaftliche Gesellschaft bewahren
konnte.
Bereits
1952 wurde die Gesellschaft zum neuen Leben erweckt. Ehemalige
Mitglieder fanden sich wieder zu regem Meinungs- und Gedankenaustausch
zusammen, zu denen im Laufe der Jahre immer mehr Interessenten der
Heeres- und Uniformkunde aus allen Berufsgruppen und
Bevölkerungsschichten des In- und Auslandes stießen
– Historiker, Sammler oder einfache Interessenten, die Freude
an der Erforschung der historischen Hintergründe der
unterschiedlichsten militärischen Bereiche haben –
in Bezug auf Heer, Luftwaffe und Marine.
So
ist auch die Gesellschaft kein "Mitgliederverein" im üblichen
Sinne; sie hat heute etwa 600 inländische und
ausländische Mitglieder, darunter Universitäten,
Museen und Bibliotheken sowie zusätzlich 60 Abonnenten der
"Zeitschrift für Heereskunde".
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